White Box

Ein Raum wird abgeschlossen, eine Wohnung damit künstlich verkleinert. In Löbau, einer sächsischen Kleinstadt, setzt man so die Hartz-IV-Regelungen um. Julia hat ein solches Zimmer Zuhause. Eigentlich würde ihr Bett darin stehen. Wie lässt sich das Stück amputierten Lebensraumes zurückerobern? Eine filmische Ideensammlung.

Synopsis

Empfängern von Arbeitslosengeld steht nach deutscher Gesetzgebung nur eine bestimmte Quadratmeteranzahl an Wohnraum zu. In Löbau, einer kleinen Stadt in Ostdeutschland, hatte man die Idee, einfach ein Zimmer abzuschließen, um somit die Wohnfläche künstlich zu verkleinern. Ab diesem Zeitpunkt gehört das abgeschlossene Zimmer nicht mehr zum ursprünglichen Wohnraum. Für was aber steht dieses verschlossene Zimmer?

Der Film hält Momente fest, in denen Verluste, Hoffnungen und Gefühle spürbar werden, die mit dem verschlossenen Raum in Verbindung stehen. Denn auch wenn dieser Raum jetzt leer steht, ist er erfüllt mit Geschichte.

English

German law permits only a certain amount of square metres per person if you are claiming unemployment and housing benefit. The idea is to close-off one room in a flat in a small city in the east of Germany, which adheres to these size restrictions. From this point in time, the locked room does not belong to the flat anymore. But what does this unused room stand for?

The film captures moments, describes underlying feelings, needs and hopes that are connected with this locked room. Even though it is empty now, the room is filled with stories.

Genre: Dokumentarfilm
Regie: Susanne Schulz
Autor: Susanne Schulz
Länge: 65 Min
Produktion: Neufilm
Förderung: MDM/ MDR
Format: DVCpro 100HD
Kamera: Kirsten Weingarten
Status: Im Verleih

Spielfilm

Dokumentarfilm

Kurzfilm