Silberhöhe

Silberhöhe versetzt den Betrachter in den Tag und die Nacht einer schrumpfenden Stadt. Vom Ende des Antonioni - Films “l’eclisse” inspiriert, ist dies eine Fiktion ohne Hauptdarsteller im ostdeutschen Plattenbauquartier “Halle-Silberhöhe” - die Kamera bewegt sich und sucht, die Schnitte folgen einer unsichtbaren Geschichte. Aber nichts passiert und niemand taucht auf. ein Haus wird abgerissen, die Steine rutschen. In einer leeren Wohnung sieht man Reflektionen eines Fernsehers an den wänden. In die innere Leere dieses Hauses hallen die Geräusche ferner Städte: Das Kino transformiert die äußere Stadt in eine Bühne für ungedrehte Filme.

Genre: Essay
Regie: Clemens v. Wedemeyer
Autor: Clemens v. Wedemeyer
Länge: 10 min
Produktion: Neufilm / *.* [sternpunktstern]
Format: 35 mm
Kamera: Frank Meyer
Screenings: Recontres International Documentaire Paris
Film und Architektur Festival Berlin
Max Ophüls Preis
u.a.
Status: Im Verleih

Spielfilm

Dokumentarfilm

Kurzfilm